Prof. Dr. Andreas Brenne & Michaela Sindermann
Universität Osnabrück

Wissenschaftlicher Vortrag
Potenzialorientierter und differenzsensibler Kunstunterricht – eine Frage des professionellen Selbstverständnisses?


Vortragszeit
Donnerstag, den 20.09.2018, von 17:00 bis 17:30 Uhr

Vortragsort
Raum S2

Abstract

Der Annahme folgend, dass eine potenzialorientierte und differenzaffine kunstpädagogische Praxis für eine bildungsgerechte Grundschule konstitutiv, im professionellen Selbstverständnis angehender Lehrpersonen jedoch nicht hinreichend verankert ist (Kemena & Miller 2011), wird dieses mithilfe problemzentrierter Interviews (n=23) in einem dreischrittigen Verfahren expliziert (Mayring, 2015) und die Bedingungen rekonstruiert, unter denen es sich manifestiert (Strauss & Corbin, 2010). Um eine Typologie professioneller Selbstverständnisse zu entwickeln, werden Merkmale anhand des Stufenmodells empirischer Typenbildung (Kelle & Kluge, 2010) analysiert. Sie entfalten sich entlang der Dimensionen konservativ-progressiv und dogmatisch-kritisch.

Zur Person

Michaela Sindermann, Doktorandin im Fachgebiet Kunst/ Kunstpädagogik, Universität Osnabrück, promoviert zu den inklusionsbezogenen Überzeugungen Lehramtsstudierender der Kunstpädagogik. Prof. Dr. Andreas Brenne, Professor für Kunst und ihre Didaktik/Kunstpädagogik am Fachgebiet Kunst/ Kunstpädagogik, Universität Osnabrück, lehrt und forscht u.a. zu gesellschaftlicher Teilhabe und Kunstvermittlung.